Regensburg, den 21. April 2022

PRESSEMITTEILUNG

Aumer macht Druck bei Schienenprojekten

Zur heutigen Pressekonferenz der DB fordert der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer Vorrang für den Personenverkehr, eine schnellere Umsetzung und einen besseren Lärmschutz. Einen Forderungskatalog für den Bahnausbau in der Region hat er an Bundesverkehrsminister Wissing geschickt.

Am heutigen Tag stellt die Bahn die Schienenprojekte im Raum Regensburg im Rahmen einer Pressekonferenz vor. Schlüsselmaßnahme ist der viergleisige Ausbau zwischen Regensburg und Obertraubling. Der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer setzt sich seit Jahren intensiv für diese Erweiterung um zwei zusätzliche Gleise zu einer leistungsfähigen Stammstrecke ein. Dies ist auch für den Ausbau des Personennahverkehrs in der Region essentiell. Im Sommer letzten Jahres kam die Zusage, dass der viergleisige Ausbau in den Deutschlandtakt aufgenommen wurde. „Eine Erweiterung um nur ein Gleis hätte weiterhin zu massiven Engpässen im Bahnverkehr geführt. Darum war es mir wichtig, dass die Strecke zukunftsfähige ausgebaut wird. Das geht nur mindestens viergleisig“ so Aumer.

„Um den von Bund und Bahn geplanten Ausbau des Schienenverkehrs zu realisieren, braucht es auch in der Region massive Anstrengungen“ so Aumer. Der Bundestagsabgeordnete hat dies in einem Forderungspapier an Bundesverkehrsminister Volker Wissing zusammengefasst. Darin fordert er, dass die beiden zusätzlichen Gleise bis Obertraubling zusammen geplant und gebaut werden. „Eine stufenweise Umsetzung wäre Flickwerk, das uns nicht weiterbringt“ ist sich Aumer sicher.

Auch bei einem weiteren Projekt macht Aumer Druck. Mit der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg erfolgt ein wichtiger Lückenschluss im deutschen Bahnnetz, auch für internationale Verbindungen. „Es muss klar sein, dass davon vor allem der Personenverkehr profitiert“ fordert Peter Aumer. „Es kann nicht sein, dass nach dem Ausbau nur der Güterverkehr ausgeweitet wird. So wird es keine Akzeptanz für das Projekt in der Bevölkerung vor Ort geben“ betont Aumer. Gerade für die geplante Regio-S-Bahn und eine mögliche Regional-Stadtbahn muss Potential geschaffen werden, damit die 100.000 Pendler in der Region eine echte Alternative auf der Schiene bekommen.

Fest steht für Aumer auch, dass es bei allen Projekten einen modernen Lärmschutz braucht. „Der Ausbau der Schiene muss auch für die Anwohner eine Verbesserung bedeuten. Nur mit einem modernen Lärmschutz können wir die notwendige Akzeptanz vor Ort erreichen.“ Bei der Umsetzung der Maßnahmen fordert Aumer mehr Geschwindigkeit. Hierzu müssen die Möglichkeiten, die das Planungsbeschleunigungsgesetz bietet, genutzt werden. „Es kann nicht sein, dass alleine die Planungen für Projekte wie den Haltepunkt Walhalla-Straße (zu den konkreten Planungen findet am kommenden Montag ein Pressetermin mit dem Bayerischen Verkehrsminister Christian Bernreiter statt. Einladung folgt!) schon fünf Jahre dauern. So schaffen wir die Mobilitätswende nicht!“