Ab August wird es in jedem bayerischen Regierungsbezirk ein AnkER-Zentrum (Einrichtung für Ankunft, Entscheidung und Rückführung) geben. Um mir selbst ein Bild von der Unterbringung und Versorgung der Flüchtlinge vor Ort zu machen, habe ich die Erstaufnahmeeinrichtung in der Bajuwarenstraße besucht.
Ziel der AnkER-Einrichtungen ist es kurze Wege zu schaffen, um Synergieeffekte zu ermöglichen. Dafür werden in Regensburg zum Beispiel die ärztliche Versorgung, eine Außenstelle der Bundesagentur für Arbeit sowie des Jugend- und Sozialamts in der AnkER-Einrichtung selbst untergebracht. In dem neugebauten Gebäude in der Bajuwarenstraße kann dieses Konzept sehr gut umgesetzt werden. Zum einen bestehen die dafür notwendigen Räumlichkeiten, zum anderen setzt die Einrichtungsleitung schon jetzt zentrale Forderungen an eine AnkER-Einrichtung um. Mit der Maximalaufenthaltsdauer für Flüchtlinge beziehungsweise Flüchtlingsfamilien ist zudem ein richtiges Mittel für Einrichtung und Betroffene umgesetzt wurden.