Peter Aumer informiert sich vor Ort und fordert eine schnelle Genehmigung der Stadt. Auch die Nutzung für dringende Rettungseinsätze muss dringend geprüft werden.

„Während der Dultzeit im Mai und Herbst sollte die Nutzung der Oberpfalzbrücke für Fußgänger und Radfahrer auch möglich sein. So könnte auch die problematische Verkehrssituation in Stadtamhof erheblich entzerrt werden“ findet der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer. Er hat vor kurzem die Bauarbeiten vor Ort besucht und sich vom zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt (WSA) über den Ablauf der Sanierungsarbeiten informieren lassen.

Da die Sanierung der Oberpfalzbrücke bereits seit längerem zwischen Stadt und Bundesbehörde abgestimmt wird und ursprünglich für 2021 geplant war, wundert sich Aumer über das zögerliche Vorgehen der Stadt. „Mir hat das WSA mitgeteilt, dass es bei der Stadt bereits einen Antrag gestellt hat, damit die Oberpfalzbrücke während der Dultzeit für Fußgänger und Radfahrer geöffnet wird“ stellt Aumer fest. Die Stadt Regensburg ist für die Asphaltdecke und die Verkehrsführung auf der Brücke zuständig und somit Genehmigungsbehörde für die Verkehrsregelung.

„Ich bin auch der Meinung, dass man schnellstens prüfen muss, ob es möglich ist, in dringenden Notfällen die Oberpfalzbrücke für den Rettungsdienst freizugeben. Wenn Rad- und Fahrradverkehr möglich sind, muss dies auch für lebensnotwendige Einsatzfahrten geprüft werden“ fordert der Bundestagsabgeordnete.

„Die Sanierung der Oberpfalzbrücke ist schon lange geplant. Da sollten eigentlich geeignete Pläne für Verkehr und Notfalleinsätze vorhanden sein. Zumal die Situation für Stadtamhof nicht neu ist. Schon in den Jahren nach 2008, als die Protzenweiherbrücke wegen des Brandes nach dem Schiffsunglück über Jahre gesperrt war, gab es nur eine Brücke von und nach Stadtamhof“ merkt Peter Aumer an. Er will sich nochmals mit dem zuständigen Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt in Verbindung setzen und die Nutzung der Brücke für dringende Rettungseinsätze vorschlagen.