Der Bahnhaltepunkt Walhallastraße soll reaktiviert werden. Mit bis zu 2.000 Ein- und Aussteigern wäre er auf Anhieb der zweitgrößte Bahnhof der Region. Ich habe mich für die Reaktivierung eingesetzt, weil ich überzeugt bin, dass dies ein wichtiger Schritt ist, um die Bahn näher zu den Menschen zu bringen. Jetzt fordere ich die Deutsche Bahn auf, den Planungsprozess schnell durchzuführen.

Die Stadt Regensburg, der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn haben sich jetzt endlich über die Aufteilung der Planungskosten geeinigt. Jetzt muss schnellstens mit den Planungen begonnen werden. Ein Planungszeitraum bis 2026 ist absolut inakzeptabel. Das habe ich in einem Schreiben an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für Bayern mit Nachdruck deutlich gemacht. Dafür habe ich auch Unterstützung von der bayerischen Verkehrsministerin Kerstin Schreyer und der Regensburger Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer erhalten.

Wir brauchen beim Thema Mobilität schnelle und zukunftsfähige Lösungen. Ob bei Schienenprojekten oder beim Pfaffensteiner Tunnel. Nur wenn wir alle Mobilitätsformen zukunftsfähig machen, können wir die Probleme der Region lösen.

Hier finden Sie meine Presseerklärung zum Thema:

Regensburg, 10.06.2021:

 Aumer macht Druck auf Bahn wegen Walhalla-Halt

Stadt, Freistaat und Bahn haben sich auf Finanzierung der Planungen geeinigt. Bundestagsabgeordneter Peter Aumer fordert nun eine schnelle Umsetzung durch die DB. Planungsdauer von fünf Jahren für den zweitgrößten Bahnhof der Region ist nicht akzeptabel.

 

Die Stadt Regensburg, der Freistaat Bayern und die Deutsche Bahn haben sich endlich über die Finanzierung der Planungskosten für den neuen Haltepunkt in der Walhallastraße geeinigt. Der Regensburger Bundestagsabgeordnete Peter Aumer fordert die Bahn jetzt nachdrücklich auf, die Realisierung schneller voranzutreiben als geplant. „Mit bis zu 2.000 Fahrgästen entsteht einer der wirtschaftlichsten Bahnhalte in Bayern. Eine Planung bis 2026 ist absolut inakzeptabel. Das muss schneller gehen“ fordert Aumer in einem Brief an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn in Bayern, Klaus-Dieter Josel und Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer.

 

Seit Jahrzehnten wird über eine Wiedereröffnung des Walhalla-Bahnhofes diskutiert. Die Kostenschätzungen der DB hierfür belaufen sich auf 9,1 Millionen Euro. Die Beteiligten haben sich jetzt auf die Kostenaufteilung für die Planungen in Höhe von 900.000 Euro geeinigt. 400.000 Euro übernimmt die Stadt Regensburg, 300.000 Euro der Freistaat Bayern und 200.000 Euro die Deutsche Bahn. Laut Prognosen der DB ist der neue Bahnhof mit bis zu 2.000 Ein- und Aussteigern pro Tag auf Anhieb der zweitgrößte Haltepunkt in Stadt und Landkreis Regensburg – nach dem Hauptbahnhof Regensburg. Im direkten Umfeld wohnen und arbeiten 26.000 Personen. Roland Seehofer, Geschäftsführer des Regensburger Gewerbeparks fordert seit Jahren eine Reaktivierung des Bahnhalts. „Allein der Gewerbepark hat über 6.500 Arbeitsplätze. Täglich kommen über 16.000 Besucher an unseren Standort. Für sie ist eine attraktive Schienenanbindung ein echter Grund zum Umstieg auf die Bahn“ ist sich Seehofer sicher. Durch die Nähe zu Publikumsmagneten wie das Donau-Einkaufszentrum, die Donau-Arena und weiteren Orten im Stadtnorden werden über 50.000 Personen zusätzlich ans Schienennetz angebunden.

 

„Der Haltepunkt Walhallastraße ist ein Schlüssel dafür, dass wir die Züge näher zu den Menschen bringen“ schreibt die Bayerische Verkehrsministerin Kerstin Schreyer in der Antwort auf eine Anfrage von Peter Aumer. Sie sagt darin eine Übernahme der Kostensteigerungen durch die Freistaat zu und unterstützt ausdrücklich, dass das Projekt schneller als geplant umgesetzt werden muss. Aumer fordert die Deutsche Bahn auf, bei den Planungen die Möglichkeiten, die der Bund durch das Planungsbeschleunigungs- und das Investitionsbeschleunigungsgesetz beschlossen hat zu nutzen. Dafür hat er auch in einer gemeinsamen Videokonferenz mit Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer geworben. „Es kann nicht sein, dass wir weitere fünf Jahre planen, bis dieses für den Schienenverkehr und den ÖPNV in der Region so wichtige Mobilitätsprojekt endlich angepackt wird und erst danach die ersten Baumaßnahmen starten“ fordert Aumer.

 

Auch Regensburgs Oberbürgermeisterin Gertraud Maltz-Schwarzfischer wünscht sich in einem Antwortschreiben an Aumer eine schnellere Umsetzung. Die Stadt führt parallel ein Bauleitplanverfahren im westlichen Umfeld des künftigen Bahnhaltepunktes durch. Diese sollen Synergien wie die Anbindung an das Umfeld und die Anbindung an das ÖPNV-Netz bringen.