11,4 Organspender pro eine Million Einwohner. Das darf nicht unser Anspruch sein.
Deutschland steht für Spitzenmedizin – aber bei der Organspende liegen wir im europäischen Vergleich weit zurück.
Andere Länder zeigen: Es geht besser. Viele von ihnen setzen erfolgreich auf die Widerspruchslösung.
Wir haben in den vergangenen Jahren vieles unternommen, um die bestehende Entscheidungslösung zu stärken. Doch die Realität bleibt: Die Zahl der Organspenden ist weiterhin zu niedrig. Jetzt braucht es den nächsten Schritt.
Dabei gilt: Jeder Mensch behält die Freiheit, Nein zu sagen. Aber wir sollten nicht länger hinnehmen, dass Menschen sterben, weil eine Entscheidung nie getroffen wurde.
Deshalb bin ich Mitinitiator des Gruppenantrags zur Einführung der Widerspruchslösung im Deutschen Bundestag.
Es geht nicht um Zwang. Es geht um Klarheit, Verantwortung füreinander – und um die Chance, Leben zu retten.
Organspende ist ein Ja zum Leben.

