53 Prozent weniger Lebensmittelabfälle – dank KI und Bundesförderung!
Wie moderne Technik ganz praktisch dabei hilft, Lebensmittelverschwendung zu
vermeiden, konnte ich mir gemeinsam mit Landrätin Tanja Schweiger bei den EckertSchulen in Regenstauf anschauen.
Seit März ist dort ein sogenannter Foodscanner im Einsatz. Die Speiseabfälle werden
gewogen und gescannt. Eine Künstliche Intelligenz wertet die Daten aus und zeigt, wo
Lebensmittel eingespart werden können. So lassen sich beispielsweise Portionsgrößen
besser an den tatsächlichen Bedarf anpassen – ohne dass die Gäste auf etwas
verzichten müssen.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: 53 Prozent weniger Speiseabfälle pro
Kantinengast!
Möglich macht das die Bundesförderung für das Projekt „Ernährungswende Stadt.Land.Regensburg“. Mit fast 623.000 Euro unterstützt der Bund das gemeinsame
Projekt von Stadt und Landkreis Regensburg. Der Landkreis hat damit unter anderem
den Foodscanner angeschafft und stellt ihn Projektpartnern wie den Eckert-Schulen zur
Verfügung. So geben wir innovativen Ideen vor Ort einen wichtigen Anschub und sorgen
dafür, dass aus Fördermitteln konkrete Erfolge werden.
Mehr regionale Lebensmittel auf unsere Teller!
Ein weiterer Baustein des Projekts ist ein neuer B2B-Marktplatz für regionale Lebensmittel, der im November startet. Damit sollen Küchen, Geschäfte und Betriebe regionale Erzeuger und ihre Produkte künftig noch einfacher finden und beziehen können. Das stärkt unsere heimische Landwirtschaft und bringt mehr regionale
Lebensmittel auf den Teller.
Und zum Abschluss gab es noch eine besonders leckere Kostprobe: Regensburger
Bio-Pommes, die sogar schon auf dem diesjährigen Oktoberfest serviert wurden.
Natürlich habe ich selbst probiert – und kann
sagen: Unsere Region hat nicht nur
innovative Ideen, sondern auch richtig gute Lebensmittel zu bieten!

